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MALI-AG

Das Mali-Projekt besteht nunmehr seit über 10 Jahren!

Das im Februar 2003 begonnene Mali-Projekt der Realschule konnte 2013 seinen 10. Geburtstag feiern.

Im Laufe dieser Jahre konnte durch viele verschiedene Aktionen wie Sponsorenläufe, soziale Tage, Flohmarktstände, Afrika-Abende, Kuchenverkauf .... so viel Geld gesammelt werden, dass damit fünf Grundschulen in Mali finanziert werden konnten und sich eine sechste Schule in der Genehmigungsphase befindet.

Das Projekt war ursprünglich auf zwei Jahre ausgerichtet und sicher hätte niemand geahnt, dass es so lange existieren würde und sogar zu einem wichtigen Bestandteil des Schullebens geworden ist.

Das Mali-Projekt der Realschule Hittfeld

Im Februar 2003 ging die RSH eine Partnerschaft mit der Hamburger Nichtregierungsorganisation „Kinderhilfswerk für die Dritte Welt“ ein, bei der die ehemalige Schülerin Kirsten Tatam (früher : Bergmann) Projektleiterin war. Diese Hilfsorganisation finanziert über Spenden Gesundheitszentren und Schulbauten in armen Ländern, vor allem in Mali.
Der zufällig zustande gekommene Kontakt zu Kirsten Tatam, die in verschiedenen Klassen über Mali und die Probleme dieses armen Landes berichtete, motivierte unsere Schüler, sich für ein Hilfsprojekt zu engagieren.
Nach ausführlicher Information durch Vertreter des Kinderhilfswerkes stimmten die Kollegen mit großer Mehrheit der Partnerschaft mit der Grundschule in NANI, einem kleinen Ort im Südosten Malis, zu. Die Schule bestand aus sechs Klassenräumen, in denen bis zu 100 Kinder unterrichtet wurden, d.h. sie platzte aus allen Nähten.
Wir verpflichteten uns, innerhalb von zwei Jahren etwa 14.000 € zu sammeln, der Rest würde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit aus Bonn dazukommen.
Die Schülerinnen legten sich mächtig ins Zeug. Bei allen möglichen Gelegenheiten wurde Geld für unser Mali-Projekt gesammelt. Die Schüler backten Kuchen für Pausen, Sportfeste und Elternsprechtage, sie verkauften zusammen mit vielen Lehrern gespendete Sachen beim Flohmarkt des Hittfelder Dorffestes, spendeten das Eintrittsgeld der Abschlussbälle der 10. Klasse, veranstalteten zwei Schulfeste zum guten Zweck, arbeiteten an „Sozialen Tagen“ in Betrieben und spendeten ihren Lohn, „ertrommelten“ mit Frau Sotona und ihren DjemBees bei vielen Gelegenheiten so manchen Euro……
Besonders motivierte Schülerinnen und Schüler bildeten bald eine Mali-Gruppe, die sich anfangs unregelmäßig, später aber wöchentlich mit Frau Riemer traf, um weitere Aktionen zu planen.
Das Ziel wurde erreicht. 2005 konnte der Erweiterungsbau der Grundschule in NANI mit Hilfe der Realschule (und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) realisiert werden. Es wurden drei Klassenräume, ein Toilettenhäuschen und ein Schulleiterbüro mit Solaranlage (für abendlichen Unterricht auch für Erwachsene) gebaut. Zur offiziellen Einweihung der Schule im Oktober 2005 reisten drei Lehrer unserer Schule (Herr Moritz, Herr Rademacher und Frau Riemer) in den Herbstferien nach Mali und kamen mit beeindruckenden Bildern und Erlebnissen wieder.
Das Kollegium beschloss, das Engagement in Mali, einem der ärmsten Länder der Welt, fortzusetzen.

BAOBAB Schüler für Afrika e.V.

BAOBAB Schüler für Afrika e.V.

Um auf die Vereinsseite zu gelangen, einfach auf das Bild klicken

Wer mehr über Land und Leute sehen und kennen lernen möchte, auch was den Bau weiterer Schulen aus dem MALI-Projekt der Realschule Hittfeld betrifft, schaut sich auf der Vereinswebseite um. Hier finden sich sehr (!!!) viele Bilde und viele andere interessante Hinweise (zum Beispiel Musik namhafter Künstler, Rezepte aus Speisen, die Schüler anlässlich der Mali-/Afrika-Veranstaltungen gekocht haben...)

Die nachfolgenden Bilder stellte Frau Riemer zur Verfügung. Sie zeigen Momente der Einweihungsfeiern der ersten drei Schulen in Mali.

Im Oktober 2011 sollte die neue Schule in Feya eingeweiht werden, doch da die Sicherheitslage in Mali seit dem Herbst durch Touareg-Aufstände und rückkehrende Soldaten aus dem Krieg in Libyen sehr kritisch ist, hatten die Lehrer der Realschule ihre geplante Reise nach Westafrika abgesagt.
Herr Niakaté hat einige Fotos von der Schule, deren Bau, dem Ort Feya und den alten Klassenräumen aus Lehm während seines Besuchs in Deutschland im November 2011 mitgebracht und zur Verfügung gestellt.

Im Februar besuchte Frau Giesen aus Essen von der NRO „Freundeskreis SOLISA“ Herrn Niakaté in Mali. Sie nahm als Vertreterin aus Deutschland an der offiziellen Einweihungsfeier der Schule in Feya am 13.02.2012 teil und vertrat die Hittfelder Delegation. Für uns machte sie Fotos von der Feier.

Es fand die übliche Einweihungsfeier mit Vorführungen, Reden und Musik statt. Es wurden natürlich auch Geschenke verteilt, nämlich Schulmaterialien, die von unserem Geld bezahlt wurden. Diese Geschenke werden immer für alle sichtbar auf einem Tisch aufgebaut und bei der Übergabe aufgelistet. Diesen Tisch kann man auf einem Foto gut erkennen. Außerdem sieht man darauf auch sehr gut einige Schulranzen aus unserer Containersammlung "Aktion volle Federtasche".

Alle Fotos sind von der 5. Schule in Sirablon. Diese Schule wurde im Oktober 2013 fertig gestellt und im Januar 2014 eingeweiht.

Die Bilder wurden von Herrn Niakaté gefertigt und dankend zur Verfügung gestellt.

Die 6. Schule ist in der zweiten Märzwoche 2015 vom Bundesministerium genehmigt worden und damit kommt auch die finanzielle Unterstützung. Herr Niakaté wurde sofort informiert, denn nun kann der Schulbau beginnen.

Die Schule entsteht in dem Dorf Bourakébougou, 60 Km nordwestlich der Hauptstadt Bamako. Wie alle bisherigen Schulen werden es 3 Klassenräume sein, ein Latrinenhäuschen und ein Direktorenbüro mit Solaranlage, damit die Schulräume auch abends genutzt werden können, z.B. für Versammlungen oder Alphabetisierungskurse für die Eltern. Sonst gibt es im Dorf keinen Strom, wie in den meisten anderen Dörfern auch nicht.

Die Schule soll möglichst bis zur Regenzeit fertig gestellt und dann im Herbst 2015 eingeweiht werden.

Das benötigte Geld für diese 6. Schule wurde nicht nur von der Realschule Hittfeld gesammelt, sondern auch von der IGS Seevetal, die seit ihrer Gründung das Projekt unterstützt.