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Mali-Gruppe

Die Mali-AG 2014 mit der Containersammlung

Nachdem 2003 das Mali-Projekt beschlossen worden war, trafen sich besonders engagierte Schülerinnen und Schüler in unregelmäßigen Abständen mit Frau Riemer, um weitere Aktionen zu planen, mit denen man Geld für die Schule in Mali sammeln könnte. Außerdem erstellten sie Ausstellungen, um über das Projekt zu informieren.

Im Laufe der Zeit wurde daraus ein regelmäßiges wöchentliches Treffen von Schülern aus Klasse 6 bis 10, auch wenn es oft schwierig war einen gemeinsamen Termin zu finden.

Aus der Mali-Gruppe wurde eine richtige Arbeitsgemeinschaft. Die AG trifft sich donnerstags in der 7. Stunde.


Neben der Planung weiterer Aktionen werden vor allem Plakate dafür erstellt, der Schaukasten gestaltet und die Flohmarktbestände im Keller gesichtet und geordnet.
Außerdem backt die Gruppe öfter Kuchen zum Verkauf in den Pausen oder bei Elternsprechtagen.
Die beteiligten Schüler engagieren sich auch außerhalb des Unterrichts für das Projekt, z.B. beim Kuchenverkauf nachmittags beim Elternsprechtag oder Weihnachtsbasteln und ganz besonders auf dem jährlichen Flohmarkt beim Hittfelder Dorffest im September.
Neben Geldspenden wurden auch schon drei Sammelaktionen von Schulmaterialien durchgeführt, die mit einem Container nach Mali geschickt wurden. Diese Sammlung und Verpackung haben die Schüler der Mali-Gruppe durchgeführt.
2008, 2009 und 2011 haben die Schüler selbstständig ein Tischkickerturnier organisiert, bei dem die Teams ein Startgeld zahlen mussten, was wieder dem Mali-Projekt zugute kam.

Um die Verwaltungskosten zu sparen, gründeten im März 2006 einige Lehrer den Verein BAOBAB – Schüler für Afrika e.V. und suchten als Partner eine Hilfsorganisation direkt in Mali. Der neue Partner wurde SOLISA.
Zusammen mit SOLISA wurde ein neues Schulprojekt geplant, nämlich in Faraba, 30 km südwestlich der Hauptstadt Bamako, wo es bisher keine Bildungsmöglichkeiten für die Kinder gab. Die Schule sollte ebenfalls 3 Klassenräume, ein Toilettenhäuschen, ein Bürohäuschen für den Direktor mit Stahlschrank für die Schulbücher, die sonst sehr schnell verrotten bei dem Klima, eine Solaranlage und einen Schulgarten haben.
Schon im Frühjahr 2007 konnte der zweite Schulbau begonnen werden, denn unsere Schülerinnen und Schüler hatten inzwischen schon wieder genügend Geld gesammelt und sammelten auch kräftig weiter, so vor allem beim 1. Sponsorenlauf im Juli 2007.
Im September 2007 kam der Direktor der malischen Nichtregierungsorganisation SOLISA, Bandiougou Niakaté, zu Besuch in unsere Schule, um sich bei den Schülern, Eltern und Lehrern für die Unterstützung zu bedanken.
In den Herbstferien 2007 fand die Einweihung der Grundschule in Faraba wieder in Anwesenheit von Herrn Moritz, Herrn Rademacher und Frau Riemer als Vertreter der Realschule Hittfeld statt. Auch dieses Fest war ein beeindruckendes Erlebnis.
Durch die vielen Aktivitäten der Schülerinnen, die weitergingen, wie z.B. der 2. Sponsorenlauf, den wieder die Fachschaft Sport mit Herrn Koch im Juli 2008 organisierte, konnte mit SOLISA eine weitere Grundschule geplant werden, was beim erneuten Besuch von Herrn Niakaté im September 2008, besprochen wurde.
Diese dritte Grundschule wurde auch wieder mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums im Frühjahr 2009 in Bassabougou, 70 km nordwestlich von Bamako, begonnen und im Herbst nach der Regenzeit fertig gestellt. Auch diese Schule entspricht den Vorgaben der malischen Regierung mit einem Gebäude für 3 Klassenräumen, einem Toilettenhäuschen, einem Büro für den Direktor mit Solaranlage und einem Schrank für die Schulbücher und einem Schulgarten.
Zu der Einweihung am 15.Oktober 2009 (in den Herbstferien) reisten wieder dieselben drei Lehrer der Realschule Hittfeld nach Mali, natürlich wie immer auf eigene Kosten. Dieses Fest war für alle ein unvergessliches Erlebnis mit vielen Vorführungen, Maskentänzen, Gesängen, Trommeleinlagen, Tänzen der Jäger mit Böllerschüssen, vielen Reden, Band durchschneiden vor den Klassenräumen …..

Außer der Einweihungsfeier besuchten die Lehrer auch die Schule in Faraba, die 2007 eingeweiht wurde. Das Gebäude war in gutem Zustand, der Unterricht lief, nur der Schulgarten war etwas verwildert. Das ganze Dorf kam zu einer Versammlung zusammen und bedankte sich bei den deutschen Lehrern für die Unterstützung, die zu einer großen Aufwertung ihres Dorfes geführt hat. Vor allem die Frauen zeigten sich sehr dankbar, weil nun auch sie die Möglichkeit haben, abends Alphabetisierungskurse in der Schule zu besuchen, denn dort ist durch die Solaranlage der einzige Ort im Dorf, wo es Strom gibt.
Die drei Lehrer der Realschule fuhren auch in ein Dorf in der Wüste, im Zentrum Malis. Dort haben sie eine Tuareg-Familie unterstützt, die nach einer großen Dürre ihre Herden verloren hatte und dorthin verschlagen wurde. Dank der Hilfe aus Hittfeld besitzen sie jetzt eine kleine Herde mit Schafen und Ziegen, einen kleinen Garten mit Brunnen und Materialien für Lederarbeiten der Frauen.
Die Schülerinnen und Schüler haben kräftig weitergesammelt. So kamen im Jahr 2009 durch den 3. Sponsorenlauf, Flohmarktstand beim Hittfelder Dorffest, Tischkicker-Turnier mit Startgeld, Trommelkonzerten der DjemBees und Kuchenverkauf in den Pausen bereits wieder so viel Geld zusammen, dass die 4. Schule geplant werden konnte.

So wurde in dem Dorf Feya, etwa 80 Km nordöstlich der Hauptstadt Bamako am Niger, 2011 ebenfalls eine dreiklassige Grundschule gebaut.

2013 entstand die 5. Grundschule in Sirablon.

Das 2003 begonnene Mali-Projekt hat sich in der Realschule Hittfeld zu einer festen Größe entwickelt. Im Laufe der 12 Jahre haben die Schülerinnen und Schüler durch viele verschiedene kleine und größere Aktionen nicht nur über 70.000.-€ eingesammelt, sondern sehr viel soziales Engagement gezeigt. Durch die Beschäftigung mit dem „Thema Mali“ ist ihnen bewusst geworden, dass die Überwindung von Armut und Entwicklung eines Landes nur möglich ist, wenn Bildungsangebote vorhanden sind.

Seit dem Sommer 2013 unterstützt die neu entstandene IGS Seevetal das Mali-Projekt. So haben die IGS-Schüler bereits tatkräftig Schulmaterialien für zwei weitere Containersammlungen ("Aktion volle Federtasche") gespendet, am Sozialen Tag im Juli 2014 teilgenommen und mit der Mali-AG im Dezember 2014 beim Weihnachtsbasteln viel Geld gesammelt.

Somit ist genug Geld für die 6. Grundschule vorhanden, die in Bourakébougou gebaut wird.

Abschied von der Mali-AG 2012

Am 28.06.2012 fand die Entlassungsfeier der 10. Klassen in der Realschule mit einer festlichen Feier statt. Dabei wurden schweren Herzens auch 23 Mitglieder der aktuellen Mali-AG entlassen. Die meisten von ihnen waren schon lange Jahre in der Arbeitsgemeinschaft, z.T. schon seit der 6. oder 7. Klasse. Sie haben in diesen Jahren viele Aktionen zusammen mit Frau Riemer geplant, organisiert und durchgeführt und dadurch so manchen Euro für das Mali-Projekt gesammelt.
Frau Riemer ist natürlich sehr traurig. Sie dankt den Schülern ganz herzlich dafür, dass sie sich so lange und intensiv engagiert haben! Damit haben sie es armen Kindern in einem der ärmsten Ländern der Welt ermöglicht, auch eine Schulbildung zu erhalten.

Danke an Florian Renk (Kl. 10 A), Jana Baumgartner, Alina Clauß, Mellanie Graf, Inga Jobmann, Cathleen Kattner, Franziska Neumann, Nina v. Thun (alle KL. 10 B), Max Arndt, Dennis Frankowski, Mikey Kleinert, Lars Oertzen, Stefan Piontek, Long Vu (Kl. 10 C), Sarah Geffke, Jacqueline Herschel, Patricia Jansen, Franziska Menke, Melanie Salzberger, Nila Sarwary, Jana Schmersahl, Ines Thalmann und Catharina Zeitner (Kl. 10 D).

Mali-Gruppe wird Bürgerpreis 2012 verliehen!

Der Mali-AG der Realschule Hittfeld ist am 16.07.2012 der Bürgerpreis für ihr Engagement verliehen worden.
An der Ehrung nahmen sowohl ehemalige Schüler der AG teil, die in diesem Jahr ihren Schulabschluss absolvierten und seit Jahren der AG angehörten, als auch neue "Nachwuchsvertreter".

Der Bürgerpreis beinhaltet eine Geldspende in Höhe von 2000,- Euro, die selbstverständlich dem nächsten Schulprojekt in Mali zu Gute kommt.

Im Anschluss der Verleihung fand ein Buffet statt, zu dem alle - auch die Begleiter - eingeladen wurden.

Winsener Anzeiger v. 18.07.2012

Wochenblatt vom 18.07.2012

Harburger Rundschau vom 27.07.2012

Mali-Gruppe wird "Hamburger Sozialoskar" verliehen

Die Mali-AG der Realschule Hittfeld ist am 30.10.2012 mit dem 3. Platz im Rahmen des "Hamburger Herbstempfanges" für ihr Engagement geehrt worden.

Nachdem euer Webadministrator über das Radio erfuhr, dass Sozialprojekte beworben werden können, reichte dieser eine solche Bewerbung ein.


„Jugendliche, die sich für ihre Mitmenschen engagieren, stehen normalerweise nicht in den Schlagzeilen“, sagt Initiator und Verleger Wolfgang E. Buss.
„Das wollen wir mit dem ‚Sozial-Oskar‘ ändern und den Jugendlichen die Anerkennung geben, die sie verdienen!“

Der Preis wird jährlich in drei Kategorien vergeben:

1. Platz = Gold (1000,-Euro)
2. Platz = Silber (750,- Euro)
3. Platz = Bronze (500,-Euro).

Das Preisgeld wird von der Hamburger Sparkasse gestiftet.

An der Ehrung stellvertretend für ALLE (auch für die ehemaligen AGler zurückliegender Jahre) nahmen Florian Renk, Hendrik Guenther und Cathleen Kattner teil.

Der Preis wurde im Rahmen des jährlich stattfindenden Hamburger Herbstempfanges vergeben. Dieser fand im Grand Elysée Hotel in Anwesenheit von 800 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur statt.
Die drei Vertreter der Mali-AG waren sehr beeindruckt von der glamourösen Veranstaltung und haben sich natürlich sehr über diese Auszeichnung gefreut. Sie haben es aber sehr bedauert, dass nicht mehr AG-Schüler teilnehmen durften. Dieses Event wird ihnen sicher unvergesslich bleiben, denn noch nie in ihrem Leben waren so viele Kameras auf sie gerichtet. Sie mussten sogar Interviews für Funk und Fernsehen geben.
Dieser Preis ist natürlich eine besondere Anerkennung für die vielen Aktivitäten der Mali-AG in den letzten Jahren und sollte weitere Motivation für die Zukunft geben.

20.09.2013

Auch beim Afrikatag am 20.09.2013 war die Mali-AG wie auch in den letzten Jahren wieder sehr aktiv. Die Schüler der AG verkauften gespendete und selbst gebackene Kuchen, kochten in der Schulküche Kaffee und Tee und verkauften alles wieder für unser Mali-Projekt. Den ganzen Nachmittag lang boten sie den Lehrern in allen Klassenräumen ihre Stärkung an. Aber auch die wartenden Eltern auf den Fluren hatten die Möglichkeit, sich am heißen Kaffee oder Tee zu wärmen.

Aktion „Volle Federtasche“ 2014

Die erste gemeinsame Aktion der Realschule und der IGS ist erfolgreich abgeschlossen worden. Viele eifrige Schüler oder deren Mütter brachten gebrauchte Schulranzen und Schreibmaterialien (teilweise völlig neu!), die für unsere Partnerschulen in Mali gespendet wurden.
Herr Rademacher und Frau Riemer haben diese Spenden bereits nach Nordenham gebracht, wo sie in einem Container der Hilfsorganisation Brücke-Nordenham-Kayes nach Afrika verschifft werden.
In einigen Wochen werden diese Schulsachen dann hoffentlich in Mali ankommen und so manchen Schüler unserer fünf Grundschulen erfreuen können.
Allen Spendern sei ganz herzlich gedankt!!!

Das Bild zeigt die "treusten" Schüler der Mali-AG, die das ganze Jahr tapfer durchgehalten und alle Aktionen mitgemacht haben. Dafür haben sie jetzt zusammen mit Frau Riemer und Herrn Gerkensmeyer einen Ausflug nach Hamburg unternommen.

Zuerst waren sie im Museum für Völkerkunde und haben dort vor allem, aber nicht nur!, die Afrika-Abteilung angeschaut. Anschließend war die Gruppe in Altona in einem kleinen afrikanischen Restaurant und hat dort das leckere Mittagsbüffet genossen. Nach Shopping und Eisdiele ging es dann wieder nach Hause. Es war ein schöner Ausflug, der Schülern und Lehrern gut gefallen hat.

Alle Jahre wieder....

....kommt unser Partner aus Mali zu Besuch. Am Montag 13.10.14 und Dienstag 14.10.14 besuchte Herr Niakaté aus Bamako in Mali unsere Schule. Im Rahmen seiner jährlichen Besuchsreise zu seinen Projektpartnern in Deutschland weilte er auch wie üblich in Hittfeld.

Er verbrachte zusammen mit Frau Riemer, der Verantwortlichen für das Mali-Projekt, die beiden Vormittage in der Realschule und auch in der IGS Seevetal, die sich an dem Projekt seit dem letzten Schuljahr beteiligt. Herr Niakaté berichtete von den fünf Schulen, die die Realschule bereits finanziert hat und bedankte sich für die langjährige Unterstützung. Das Geld für die sechste Schule ist auch schon vorhanden. Die fehlende Summe kam durch den "Sozialen Tag" von RS und IGS am 08. Juli 2014 zusammen. Wenn der Antrag vom Bundesministerium genehmigt wird, dann kann mit dem Neubau der Grundschule im Februar begonnen werden.

Herr Niakaté beantwortete noch viele Fragen, vor allem der jüngeren Schüler, und machte vor allem deutlich, dass die Entwicklung eines Landes nur durch Bildung vorangebracht werden kann.