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Historie

Die Geschichte der Realschule Hittfeld (RSH)

Als sich die Stadt Hamburg weigerte, ab dem Schuljahr 1974/75 Schüler aus Niedersachsen in weiterführenden Schulen aufzunehmen, sah sich der Landkreis Harburg zum Bau mehrerer Schulzentren gezwungen: Buchholz, Meckelfeld, Neu Wulmstorf, Tostedt, Winsen und eben auf dem Peperdieksberg in Hittfeld. Mit dem Schuljahresbeginn 1973/74 konnte bereits das Gymnasium seinen Betrieb aufnehmen.

Am 15.8.1974 startete die Realschule, mit 154 Schülern (5 Klassen) und 8 Lehrkräften, Schulleiter war Peter Klose, Schulsekretärin Frau B.Leppin. Als Hausmeister fungierte Herr Meyer, er war fürs Gymnasium sowie für die RSH zuständig. Von den Pionieren aus diesen Anfangsjahren ist heute nur noch Herr Grundke übrig geblieben, Herr Fries ist immerhin seit Februar 1975 an der RSH tätig. Die Unterbringung erfolgte in dem heutigen Obergeschoss Nord des Gymnasiums, wo 8 Räume zur Verfügung standen (6 Unterrichtsräume sowie 2 für die Verwaltung). Als diese Räumlichkeiten dann auch nicht mehr ausreichten, erfolgte ein Umzug innerhalb des Gymnasiums.

Der Haupteingang der Schule

Haupteingang RSH

Haupteingang RSH

16.1.1975: der Schulelternrat gründete den Schulverein.

7.6.1975: Einweihung des Hallenbades, alle Schüler erhielten Schwimmunterricht.

Schuljahr 1975/76: 370 Schüler

Am 15.4.1978 wurde der Schulleiter Herr Klose als Schulrat nach Uelzen versetzt und der 1. Konrektor, Herr D. Rekitt, übernahm kommissarisch die Leitung der Schule.

1978 trat Herr E. Sempf seinen Dienst als Hausmeister an.

Mit dem Bau der Realschule selbst war im Winter 1977/78 begonnen worden, sodass zu Beginn des Schuljahres 1978/79 der erste Teilumzug in den Realschultrakt – die heutigen Kunst-, Werk- und Textilräume, die Küche sowie die Räume 69-73 – erfolgen konnte.

Zwanzig Jahre lang, nämlich von 1981 bis 2001, hatte die RSH eine Partnerschaft mit einem Collège in Miramont, einer Kleinstadt im Südwesten Frankreichs. Insgesamt haben in dieser Zeit mehr als 700 Schüler den Südwesten Frankreichs durch die RSH kennen gelernt. Leider ist der Austausch eingeschlafen, da es in Miramont zu wenig Deutschschüler gibt. Die Suche nach einer neuen Partnerschule in Frankreich ist bisher erfolglos geblieben.

Januar 1983: wurde unsere Turnhalle mit einer originellen Aerobic-Show unter der Leitung von Frau Kloppenburg eingeweiht, bis dahin hatte der Sportunterricht in der Gymnasiumhalle statt gefunden.

Seit 1983 finden regelmäßig Mofakurse unter der Leitung von Herrn Bahl statt, Abschluss bildet die Prüfung zum Erwerb des „Mofa-Führerschein“ durch den TÜV.

Zum 1.2.1984 ging der Schulleiter D. Rekitt nach Wolfenbüttel. Die Schule wurde für ein Jahr vorübergehend vom Konrektor Peter Stemmann kommissarisch geleitet, bis dann zum 1.2.1985 Herr Rolf Mathiesen von der OS Jesteburg seinen Dienst als neuer Schulleiter antrat.

Im Juli 1984 wurde das 10-jährige Bestehen mit einem großen Schulfest gefeiert.

Am 28.4.1997 fuhr die RSH in mehreren Bussen geschlossen zum Fußball-Länderspiel ins Niedersachsenstadion nach Hannover. Im Rahmen der Europameisterschaft spielte die U-15-Auswahl gegen Israel und gewann 3:0, im Tor stand unser Realschüler Stefan Kliche, Klasse 10a.

Schuljahr 1998/99: 351 Schüler

Am Freitag, 7.5.1999 feierte die RSH (351 Schüler/innen und 24 Lehrkräfte) ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Empfang, einem bunten Programm und zahlreichen Informationsständen (Suchtprävention, Hockey, Skaten, Kistenklettern, Einweihung des Beachvolleyballfeldes, Geschwindigkeitsmessungen). Eingeladen waren auch alle ehemaligen Schüler und Schülerinnen.

Im Herbst 2001 sperrte der Landkreis als Träger des Schulzentrums in Absprache mit dem Gemeinde-Versicherungsverband die Außensportanlage für den gesamten Betrieb. Die Tartanbahn befand sich seit Jahren in einem katastrophalen Zustand und musste dringend saniert werden. Seit 1999 konnte sie auch nur noch eingeschränkt genutzt werden.

Im März 2002 wurde die RSH von der Bezirksregierung Lüneburg mit dem Zertifikat „Modellschule Koopertion Schule-Wirtschaft“ ausgezeichnet. Die konkrete Umsetzung hatten die Lehrkräfte des Fachbereichs Arbeit/Wirtschaft übernommen, die auch gleichzeitig den ersten Berufskundlichen Tag der Schule organisiert hatten: Firmen aus der Region, schulbekannte Praktikumsbetriebe, aber auch ehemalige Schüler und auch Eltern stellten ihr Berufsfeld und ihre Berufserfahrungen den Schülern der Klassen 8 - 10 hautnah dar.

An einem Wochenende im Frühjahr 2003 renovierten Schüler, Eltern und Lehrer (insgesamt wohl 100 Personen) die Schule. Die Innenwände wurden frisch gestrichen, das alte Grau noch aus der Gründerzeit übergemalt. Seit Wochen erneuerten Baufirmen Fenster und Außenjalousien, erweitert wurde auch der Brandschutz durch zusätzliche Türen und Wege. Gegen Feuchtigkeit sollten ein Walmdach aufgesetzt (bei starkem Niederschlag standen immer zahlreiche Eimer auf den Fluren, um durchsickerndes Regenwasser aufzufangen) und die Fassade isoliert werden.

Mit Schuljahresbeginn 2003/04 trat Frau U. Rost ihren Dienst als neue Schulsekretärin an, nachdem Frau Salamon in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden war.

Im August 2004 wurde die für 515000 Euro komplett sanierte Außensportanlage für den Betrieb wieder frei gegeben. Anschließend musste der Schwimmunterricht für über ein Jahr ausfallen, da das Hallenbad ebenfalls einer Generalüberholung unterzogen wurde.

Im Frühjahr 2003 ging die RSH für zwei Jahre eine Partnerschaft mit der Grundschule Nani (Mali/Westafrika) ein. Durch verschiedene Aktionen wie Kuchenverkauf, Sommerfeste und Flohmärkte, z.B. auf dem Hittfelder Dorffest, soll das Geld zusammenkommen. Bis 2005 waren dann tatsächlich 13.350 Euro gesammelt, sodass das Schulgebäude endlich erweitert werden konnte, denn den vielen Schülern standen nur drei Klassenräume zur Verfügung, in einer Klasse sitzen bis zu 100 Schüler. Zur Einweihung waren in den Herbstferien sogar einige Lehrkräfte der RSH nach Mali geflogen und kehrten mit eindrucksvollen Bildern und Erzählungen zurück: Herr Moritz, Herr Rademacher und Frau Riemer, die das ganze Mali-Projekt von Beginn an betreut.

Mit Auflösung der OS ab Schuljahr 2004/05 besitzt die RSH eine Außenstelle in Jesteburg mit den Klassen 5 - 7, die im Laufe der Jahre durch politische Gremien des Landkreises bis zum Schuljahr 2013/14 fest geschrieben wird, auch wenn die Jesteburger gerne eine eigenständige weiterführende Schule vor Ort hätten. Die Gesamtkonferenz dagegen hatte einen Zusammenschluss beider Schule befürwortet.

Zum 1.6.2006 wurde Herr Th.Scheer neuer Hausmeister, nachdem Herr Sempf in den wohlverdienten Ruhestand gegangen und in sein Häuschen in den Hunsrück gezogen war.

Am 14.7.2006 wurde der Schulleiter Rolf Mathiesen nach 21 Jahren Schulleitertätigkeit in den Ruhestand verabschiedet, Nachfolger wurde Herr Heinrich Bahns aus Oldenburg.

Kurz vor den Sommerferien 2007 wurden drei Kolleginnen, Frau Grap, Frau Uther und Frau Thieße, fast gleichzeitig Mütter von Söhnen.

2007: Erster Besuch aus Afrika. Herr Niakaté, der Direktor von SOLISA, unserer Partnerorganisation in Mali, besuchte die Realschule, berichtete von unseren Schulprojekten und erzählte von der Situation der Schüler in den Dörfern Malis.

Am 16.7.2007 fand der 1.Sponsorenlauf der RSH unter dem Motto „Wir laufen nach Mali, ca.4900km“ statt. Insgesamt sind durch Laufen, Wandern und Radfahren rund 3570km zurückgelegt worden und 3500 € an Sponsorengeld zusammengekommen.

2008 wurden Gesundheitstage eingeführt. Themen waren Missbrauch von Drogen, Alkoholmissbrauch, Piercing, Ernährung.

2009 mit der Stahlbergstiftung Musical@school wurde Tanzstück für die 8. Klassen mit Aufführung in der Schule und im RICK durchgeführt.

1.2.2010: Verabschiedung von Konrektor Peter Stemmann in den Ruhestand. Nachfolger und neuer Konrektor Ulf Gerkensmeyer.
Zusammen mit Herrn Stemmann wurde auch Hans-Hubertus Koch pensioniert, der lange Jahre Sportfachkonferenzleiter war und die ersten drei Sponsorenläufe für das Mali-Projekt organisiert hat.
Februar/März: Zirkus-Projekt für die Klassen 5 bis 7. Und es lag viel Schnee zu der Zeit, und das viele Wochen!

2010: Unsere Außenstelle in Jesteburg wurde geschlossen. Die Klassen 5 bis 7, die vorher in Jesteburg waren, kommen jetzt gleich nach Hittfeld.

2011: Michael-Stich-Stiftung -> Theaterstück zum Thema AIDS für die 9. Klassen
Juni 2011: Projekttage mit Präsentation für alle Schülerinnen und Schüler. Thema: Außerschulische Lernorte

Zum 01.08.2011 ging Herr Bahns in Pension, der von 2006 bis 2011 die Schule als Rektor leitete. Mit ihm wurden Frau Lewerenz, Herr Algermissen, Herr Fries und Herr Gereke pensioniert.

1.8.2011 Herr Gerkensmeyer wird neuer Schulleiter. Die Schulinspektion kommt und die Schule besteht mit einem mehr als befriedigendem Ergebnis.

Februar 2012: Es wird u.a. von Frau Reh und dem Gymnasium eine große zweitägige Berufsmesse organisiert mit ca. 100 Ausstellern. Frau Witte verabschiedete sich in den wohl verdienten Ruhestand.

Zum 01.08.2013 gingen 6 langjährige Kollegen in Pension: Frau Groß, Herr Unger, Herr Beckedorf, Herr Grundke, Herr Moritz und Herr Zorn.

September 2013 Es ist bereits der 6. Besuch von Herrn Niakaté, dem Direktor von SOLISA, unserer Partnerorganisation in Mali.

Oktober 2013: Es findet ein Afrikatag statt mit Hilfe einer afrikanischen Organisationsgruppe „blackandwhite“, die u.a. Tanz, Trommel, Vorträge und Gesang anbietet.

November 2013: Die Projektwoche unter dem Thema Nachhaltigkeit war ein großer Erfolg für die Schüler. Sie erarbeiteten an 4 Tagen wesentliche Gesichtspunkte und stellten sie am letzten Projekttag am Nachmittag ihren Eltern vor.

Zum 01.08.2014 gingen Frau Kunst und Frau Riemer in Pension.